STERNENSEHER//bis zum 6. KAPTEL

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STERNENSEHER//bis zum 6. KAPTEL

Beitrag von Wolfsohr am Do 28 März 2013 - 8:58

Ich habe im normalen WaCa-Forum keine/wenige Leser gefunden und hoffe hier nun auf konstruktive Kritik. Wolf selber ist in diese Geschichte verwickelt, jadoch erst ab dem zweiten oder dritten Buch mit wenigen Auftritten.

STERNENSEHER



Ich habe mich nun endlich getraut selbst eine FF zu eröffnen.
Der Grund: Ich schreibe diese FF,weil sie ein Geschenk für einen sehr wichtigen Menschen in meinem Leben sein soll. Also wollte ich euch bitten, mir Kommentare dazu reinzustellen.

Hier ersteinmal die Regeln:


Regeln BITTE LESEN:
1. Meine Geschichte und die Namen werden NICHT kopiert.
2. Ich höre gerne Kritik aber in einem anständigen Ton.
3.Auch Lob nehme ich gerne
4.bleibt höflich
5.Forenregeln



Wenn ihr ein ABO wollt, schreibt es und ich trage euch ein

ABO-Liste:
1.


Damit ihr wisst worum es geht, der Klappentext:

Klappentext:
"Wenn der Mond auf den See trifft und ihn silbern sein lässt, werden die Sterne auf ewig sicher sein und die Finsterniss wird verschwinden" lautet die Prophezeiung die die Jungen Mondjunges und Silberjunges bekommen. Sie verstehen nichts mehr. Was will der SternenClan von ihnen, warum wählt er zwei unscheinbare Junge aus statt Anführer, Heiler, Krieger oder wenigstens Schüler? Was verbindet sie beiden? All diese Fragen türmen sich in deren Köpfe auf und sie ahnen nicht, welche Last sie nun zu tragen haben und welche Rolle sie im Weiterbestand der Clans spielen


--------------------------------------BUCH1----------------------------------------

„Seit ich denken kann wollte ich Schülerin werden.“, plapperte die Kätzin einfach weiter. Mondpfote hatte schon Angst, sie würde ihn überhören: „ Ich habe mich ein Leben lang vor dem Tag gefürchtet.“
Silberpfote und Mondpfote, Kapitel 5

Hierarchie:
TRÄNENCLAN

ANFÜHRER:
Tränenstern: graue muskulöse Kätzin, blaue Augen(Mentorin von Rosenpfote)

ZWEITER ANFÜHRER
Wolkenfetzen: weiß-cremefarbene Kätzin, bernsteinfarbene Augen(Mentorin von Rosenpfote)

HEILER
Perlenglanz: attraktive cremefarben Kätzin, smaragdgrünes linkes Auge, saphirblaues rechtes Auge

KRIEGER
Bernsteinfluss: goldgelbe Kätzin, bernsteinfarbene Augen
Flockenlied: dunkelgraue Kätzin, weiße Sprenkel, hellblaue Augen (Mentorin von Rauchpfote)
Wasserlauf: blaugraue Kätzin mit schwarzem tigermuster, braune Augen
Windspiel: orangerote Kätzin, weiße zarte streifen mit verschnörkelten Enden, grüne Augen(Mentorin von Flammenpfote)
Flammenzunge: schwarze Kätzin, bernsteinfarbene Augen
Rotblüte: rotbraune Kätzin, blaue Augen(Mentorin von Silberpfote
Zartrose: weiße Kätzin, rosane Schnauze
Hellstreif: Dunkelgrauer Kater, helle Streifen
Löwenmähne: löwengelber Kater, braunes Längeres Fell an Hals und hinter den Ohren
Bärenkralle: brauner riesiger Kater, bernsteinfarbene Augen, lange Krallen
Bärentatze: brauner riesiger Kater, bernsteinfarbene Augen, große Pfoten
Strohfell: sandfarbener Kater; strähniges Fell
Igelpelz: brauner Kater, graubrauner Bauch, blaue Augen
Grauschnee: graue Kätzin, weiße Flecken
Blütenschnee: rot-sandfarbene Kätzin, bernsteinfarbene Augen
Kirschblüte: schneeweiße Kätzin, rote Pfoten, Schwanzspitze, Pelz um die Schnauze
Mausbart: brauner Kater, hellgrüne Augen
Flussstrom: blaugrauer Kater, schwarzer Streifen von einem schwarzen Punktzwischen den Ohren bis zur Schwanzspitze, schwarze Schwanzspitze
Eiswolke: graue Kätzin mit weißen Sprenkeln, blaue Augen
Blutschnee: weißer Kater mit blutroten Flecken, blaue Augen
Spatzenjäger: braungrauer Kater mit braunem Rücken, schwarze Sprenkel auf dem Rücken, braune Augen
Kaninchenwind: braugrauer kater, braune Augen


SCHÜLER:
Kleinpfote: kleiner Kater, schneeweiß, hellgrüne Augen
Wasserpfote: rauchgraue Kätzin, tiefblaue Augen
Pferdepfote: brauner Pelz, schwarzer streif von Schnauze bis Schweifspitze, schwarzer Schweif, braune Augen
Schneepfote: weißer Kater, kleiner rostroter Punkt zwischen Ohren, blaue Augen
Schwarzpfote: Schwarzer kater, weißer Fleck ums Auge, dunkelgrüne Augen
Wisperpfote: grau-weiße Kätzin, sehr hellblaue Augen
Zuckerpfote: weißer Kater, braune Augen
Honigpfote: schwarze Kätzin, goldgelber Pelz um die Schnauze
Minzpfote: hellbraune Kätzin, minzgrüne Augen
Silberpfote: silbergraue Kätzin, hellblaue Augen
Rosenpfote: rauchgraue Kätzin, hellblaue Augen
Flammenpfote: flammenfarbener Kater, hellblaue Augen
Rauchpfote: rauchgrauer Kater, hellblaue Augen


KÖNIGINNEN:
Schattendistel: Schwarze Kätzin, hellgrüne Augen
Teichfell: Blaugraue Kätzin, hellblaue Augen

JUNGE:
Junge von Schattendistel:
Schneejunges: schneeweißer Kater, dunkelgrüne Augen
Flutenjunges: blaugrauer Kater, dunkelblaue Augen
Seelenjunges: schneeweiße Kätzin, dunkelgrüne Augen

Junge von Teichfell:
Farnjunges: lange Krallen, goldbrauner Kater, hellgrüne Augen
Löwenzahnjunges: sandfarbene Kätzin, hellgrüne Augen
Kleejunges: schwarz Kätzin mit sandfarbenem Ohr, blind, beängstigende hellgraue Augen

ÄLTESTE:
Streifenstreif: gestreifter Kater, sein Name wurde ihm gegeben als er auf der Schwelle zum SternenClan stand und man, da er noch Junges war, keinen anderen Namen wusste
Flammenkralle: Flammenrote Kätzin, älteste Kätzin im Clan
Schneefeder: schneeweißer Kater, blaue Augen, ältester Kater im Clan
Adlerschwinge: brauner Kater mit weißem Kopf, bernsteinfarbener Kater


FEUERCLAN

ANFÜHRER
Windstern: weißer Kater, blaugrüne Augen

ZWEITER ANFÜHRER
Goldfluss: goldbraune Kätzin, sanfte bernsteinfarbene Augen

HEILER
Schneetanz: schwarzer kater, viele weiße Sprenkel, weiße Pfoten, Bauch, Maul und Schwanzspitze

KRIEGER
Uhufeder: Hellbrauner Kater, schwarze Sprenkel und Streifen, bernsteinfarbene AugenM
Rabenherz: schneeweißer Kater, dunkelblaue, fast schwarze Augen (Mentor von Mondpfote, Gefährte von Tagstreif)
Eulensprenkel: weißer Kater, schwarze Sprenkel und Streifen, helle bernsteinfarbene Augen
Leichtherz: sehr hellbraune Kätzin, weißer-cremefarbener Bauch, linkes hellgrünes Auge, rechtes blindes hellblaues Auge
Vogellied : schwarze Kätzin, blaue Augen
Volgelflug: rotbraune Kätzin, grüne Augen
Eichenkralle: brauner Kater, hellbraune Augen
Nachtpelz: schwarze Kätzin, hellgrüne Augen
Nachttatze: riesiger schwarzer Kater, bernsteinfarbene Augen
Nachtflug: zierliche, weiße Kätzin, schwarze Streifen
Nachtkralle: riesiger weißer Kater, blaue Augen, lange Krallen
Tagstreif: riesige schwarze Kätzin, weiße Streifen, benrnsteinfarbene Augen(Gefährtin von Rabenherz)
Rabenauge: hellbrauner Kater, fast schwarze Augen (Gefährte von Rabenmond)
Rabenflug: sehr kleine Kätzin, schwarz, blaue Augen(Gefährtin von Rabenjäger)
Rabenjäger: kleiner brauner Kater, blaue Augen (Gefährte von Rabenflug)
Rabenmond: Attraktive rostrote Kätzin mit schwarzen Flecken(Gefährtin von Rabenauge)
Rabenpelz: attraktiver schneeweißer Kater, blaue Augen(Gefährte von Schwarzschatten)
STREUNER

Ahorn: brauner Kater, Fleck mit Ahornform auf der Brust
Vogel: schwarzer Kater, Fell wirkt wie Vogelfedern
Abend: sandfarbene-rostrote Kätzin, ihr Pelz sieht dem Sonnenuntergang ähnlich
Sonne: sand- bis goldfarbene Kätzin, wenig orange-rote Flecken, bernsteinfarbene Augen


Hierarchie in Arbeit


PROLOG:
PROLOG
„Hiermit erkläre ich die Große Versammlung für eröffnet.“, schallte eine Stimme von einem Felsen. Eine muskulöse graue Kätzin hatte das gerufen, sie stand neben einem schneeweißen attraktiven Kater auf dem riesigen Stein. Die Katzenmenge, die sich unterhalb des Felsens versammelt hatte verstummte augenblicklich. Alle sahen zu den erhabenen Katzen hinauf, sogar die vier Katzen unter dem Hochstein. Drei Kätzinnen und ein Kater. Eine sanfte Brise fuhr allen durch den Pelz, es war Blattgrüne und Katzen, Beute und Pflanzen dürsteten nach Wasser und sogar in den frühen Morgen- und späten Abendstunden ist es ungewöhnlich heiß. „Der TränenClan hat kaum etwas eine neue Kriegerin, Eiswolke.“ , sprach die Katze, die die Versammlung eröffnet hatte. Hochrufe drangen über die Senke und Eiswolke ging zwei Schritte nach vorne, als der Kater auf dem Felsen sie darum bat. Mit einem Schwanzschnippen brachten die Anführer die Katzen wieder zum Schweigen. „Ich bin auch froh, sagen zu können, dass die drei Jungen von Schattendistel, Schneejunges, Flutenjunges und Seelenjunges, gesund und munter sind und es nicht mehr lange dauern kann bis sie wie alle anderen Jungen das Lager auf den Kopf stellen.“, bei diesen Worten rumpelte ein tiefes Schnurren in den Kehlen der älteren Krieger, „am Fluss läuft die Beute gut und wir ernähren uns hauptsächlich von Fisch da die andere Beute entweder verdurstet und nun zu Krähenfraß geworden ist oder am Fluss lebt, weil es dort Wasser gibt. Auch wir haben unser Lager dorthin verlegt und ich muss euch vor einer Fuchsmutter mit Jungen in der Nähe eurer Grenze warnen. Meine Krieger haben sie so gut wie möglich verjagt und nun lebt sie in der Nähe des Teiches, der durch die Grenze geteilt wurde. Das war alles was der TränenClan zu berichten hat, Windstern, du hast das Wort.“, beendete sie ihre Rede und wechselte mit Windstern den Platz. Die Stimme des Katers war deutlich tiefer aber genauso sanft, als er zu sprechen begann: „Der FeuerClan durfte ebenfalls zwei neue Krieger begrüßen. Eichenpfote hat sich nach einer anstrengenden Ausbildung von 10 Monden endlich seinen Kriegernamen verdient und wird nun Eichenkralle genannt. Nachtpfotes Ausbildung ist nun, nach vier Monden erfolgreich abgeschlossen und ihr neuer Namen ist Nachtpelz.“, erneute Hochrufe erklangen, diesmal jedoch für die beiden neuen Krieger aus dem FeuerClan, „ Wir haben auch unser Lager verlegt, zum See, ebenfalls aus Beutegründen. Mehr hat der FeuerClan nicht zu sagen und die Versammlung ist hiermit beendet.“ Die Menge zerstreute sich zu kleinen Grüppchen, die sich unterhielten bis die Anführer zum Aufbruch riefen. Allmählich leerte sich die Lichtung.
Auf einer Lichtung, in mitten eines Mischwaldes, saß eine einsam Katze. Der Vollmond schien herab, die Kätzin wusste, zu diesem Moment hielten der TränenClan und der FeuerClan eine Große Versammlung. Sie war goldbraun, hatte Sternenglanz im Pelz und ihre sanften, blauen Augen stachen hervor. Ein Gebüsch raschelte. Die Kätzin rief: „Schneetigerstern? Bist du das?“ Es kam keine Antwort. Nun rief sie: „Schattenstern?“ Wieder Stille. Eine Brise wehte durch den Wald, flaute aber so schnell ab wie sie kam. Dann raschelte das Gebüsch noch einmal. Zwei stattliche Kater traten heraus und die Goldbraune sprang auf. Ein großer schwarzer Kater mit blauen Augen und weißen Pfoten lief Schulter an Schulter mit einem ebenfalls weißen tigerkater. Deutlich zeichnete sich das schwarze Muster ab. Sie wandte sich zuerst an diesen Kater: „Frohen Vollmond Schneetigerstern, auch dir natürlich Schattenstern.“ Der weiße Kater, den sie Winterstern genannt hatte, neigte den Kopf und meinte: „Sie gegrüßt Goldstern, ich erinnere mich noch wie gestern an den Tag wo ich dich damals im WaldClan zu meiner Schülerin gemacht habe.“ Ein überhörbares Schnurren rumpelte in den Kehlen der drei Anführer, die nun jedoch schon dem SternenClan angehörten. „Es hat einen wichtigen Grund, warum ich mit euch sprechen muss. Die Katzen aus dem FinsterClan stehen kurz davor unsere Heilerkatzen auch in ihren Träumen besuchen zu können. Es ist eine Katastrophe.“, miaute Goldstern niedergeschlagen. „Das können wir uns nicht bieten lassen!", polterte Schneetigerstern, „wir sollten sie zu einem Kampf herausfordern!“ „Schneetigerstern, Gewalt ist keine Lösung, das habe ich dir Schon gesagt als man dich noch Schneetigerpfote gerufen hat!“, meinten Goldstern und Schattenstern wie aus einem Mund, Schattenstern fuhr fort,„ besinnt euch auf die friedlichen Lösungen. Goldstern, sag, was ist aus euren Kindern geworden?“ Sofort antwortete die Angesprochene: „ Adlerschwinge ist nun Ältester und hat vier Enkel, Silberjunges, Rosenjunges, Flammenjunges und Rauchjunges und Fuchsklaue ist heute zum ersten Mal als Älteste auf eine Großen Versammlung, Mondjunges, Schmetterlingsjunges, Wüstenjunges und Birnenjunges sind ihre Enkel.“ „Sie sind mächtig, wisst ihr das? Sie tragen eure Macht in ihren Pfoten, sie können es schaffen einen Aussichtslosen Kampf zu gewinnen, das habt ihr auch getan. Wenn die Zeit gekommen ist.“ „Wenn die Zeit gekommen ist“, Murmelte Schneetigerstern. Die drei nickten freundlich und zugleich respektvoll. Als erstes wandte sich Schattenstern ab und verschwand im Gebüsch. Schneetigerstern folgte seinem Beispiel und tauchte in einem Brombeergebüsch unter. Nun saß nur noch Goldstern auf der Lichtung und grübelte. „Wartet!“, schrie sie auf einmal, „Kommt zurück, wir müssen eine Versammlung abhalten, wir müssen entscheiden was zu tun ist.“ Wieder zitterten die Gebüsche als die beiden Kater auf die Lichtung traten. „Goldstern, komm zur Vernunft, SternenClan hat noch nie eine Große Versammlung abgehalten, nur mit den wichtigsten Katzen!“, miaute Schattenstern ruhig, „wir hatten noch nie den Anlass dazu die ‚einfachen‘ Katzen zu fragen. Denk nach meine Tochter, es sind Junge dabei, sie können noch nichts davon verstehen.“ „ Genau das war der Fehler den wir begingen, der Grund warum wir heute vor diesem Problem stehen. Wir haben immer nur die Anführer gefragt, weil sie, unserer Meinung nach, die erfahrensten Katzen waren. Aber hör doch mal, die Jungen sind älter als viele von uns, haben tausende von Generationen überdauert und Kriege gesehen, die wir uns nicht erträumen können. Sie sind die wahren weißen unter uns.“, antwortete Goldstern ebenso ruhig. Nun meldete auch Schneetigerstern sich zu Wort: „ Und wer, denkst du, wird diese Versammlung leiten, wir vielleicht?“ „Warum nicht mein Gefährte? Überlege mal, wir sind für den Untergang der Clans verantwortlich, warum sollen wir dann nicht auch für den Weiterbestand SternenClans verantwortlich sein? Auch wenn es den Alten nicht gefallen wird.“, miaute die Anführerin, „Löwenstern, Dornenstern und Moderstern sind die Anführer des FinsterClans, Ich habe mich einmal in ihr Territorium schleichen können. Es ist schrecklich dort. Es gibt keine Beute mehr, an allen Grenzen sind Wachen aufgestellt und noch viele andere Sachen, von denen ich nicht zu sprechen wage.“ „Wenn es wirklich so schlimm ist, sollten wir uns sofort auf den Weg zu den Mondfelsen machen.“, miaute der Älteste unter ihnen, Schattenstern und die beiden Kater nahmen die Kätzin in die Mitte um Schulter an Schulter zu den Mondfelsen zu preschen.
„Alle Katzen des SternenClans sollen sich zu einer Großen Versammlung bei den Mondfelsen einfinden.“, die Stimmen der drei Anführer die das riefen hallten an den kahlen Bergwänden wieder. Früher hatte dieses Territorium dem BergClan gehört, nun besagten die Grenzen eindeutig, dass es zum SternenClan gehörte und niemand wagte es diese Grenze ungebeten zu überqueren. Katzen strömten in die Senke und bald waren alle versammelt. Immer wieder hörte man: „Was soll das? Der SternenClan hat noch nie eine Große Versammlung abgehalten!“ Goldstern hob den Schweif und die Menge verstummte. „ Der Grund warum wir euch riefen ist folgender: Der FinsterClan steht kurz davor gewaltsam in die Träume der Heilerkatzen eindringen zu können. Wir alle sind uns einig, dass unsere Urenkel, Mondjunges und Silberjunges, die mächtigsten Katzen sind, die es in unserem Wald gibt. Wir sind dafür, dass wir ihnen so viel Kraft, so viele eben geben sollten, wie sie brauchen um es mit den bösen Katzen aufzunehmen. Wir müssen sie erst zu Heilern und dann zu Sternensehern machen, die unsere Träume empfangen können. Stimmt ihr mir zu?“ Von überall her drangen Rufe, doch niemand konnte verstehen, was nun überwog. Deshalb schrie Schneetigerstern: „Stopp! Wir machen es ganz einfach. Wer dafür ist, geht auf die Linke Seite der Höhle, wer dagegen ist, auf die Rechte. Wer sich nicht entscheiden kann oder sich enthalten will bleibt in der Mitte“. Es war sehr knapp aber die Mehrheit war dafür. Schattenstern hob seine kräftige Stimme: „Dann ist es also beschlossen, wir werden Mondjunges und Silberjunges mit all unserer Kraft schützen, sodass der FinsterClan nicht in deren Geist eindringen kann.“ Man hörte nur noch ein einziges, kräftiges Wort, aus allen Mündern der Katzen: „Ja!“

KAPITEL 1:
KAPITEL 1
„Komm wirf es her, Rosenjunges!“, rief die kleine Silberne Kätzin. Schon kam ein stinkender Moosball geflogen „Jetzt zu dir Flammenjunges!“ Ebenso graziös fing der flammenfarbene Bruder von Rosenjunges und Silberjunges den Ball und warf ihn schon wieder zu dem vierten der Geschwister, Rauchjunges. „Los“, schrie dieser, "wir sind schon fast beim Ältestenbau!“ „Silberjunges, Rosenjunges, Flammenjunges, Rauchjunges, was macht ihr da?“, klang eine strenge Stimme über die Lagerlichtung. Die vier Geschwister drehten sich um, ihre Blicke waren betrübt und sie neigten den Kopf. Rauchjunges hatte immer noch das Moosbüschel im Maul und ein Tropfen Mäusegalle floss hinaus. „ Entschuldigung Perlenglanz, wir wollten nur Spaß am Ältesten entzecken haben“, meinte Silberjunges mit Unschuldsmiene zu der Heilerin des Clans. „Spaß zu haben ist ja schön und gut aber ihr habt die Mäusegalle im Ganzen Lager verteilt! Wir haben Mitte Blattgrüne, es dauert noch lange bis zum nächsten Regen und bis dahin wird da Lager schmutzig bleiben und stinken. Ich hätte lieber selber die Ältesten entzeckt.“ „Entschuldigung“, murmelten die Geschwister im Chor. Die Ältere seufzte und meinte dann: „ Los, wenn ihr euch wirklich nützlich machen wollt geht nun in den Ältestenbau und ich bin mir sicher, Streifenstreif oder eine der anderen Ältesten wird euch eine Geschichte erzählen.“ Sofort schossen die Schweife der Jungen in die Höhe und aufgeregt tuschelnd rannten sie davon: „ Was er wohl diesmal wieder erzählen?“-„Vielleicht von Goldstern.“-„Oder von Schneetigerstern!“-„Oder von beiden und ihrer unglücklichen Liebe.“-„Ganz sicher, schließlich haben sie den TränenClan und den FeuerClan gegründet.“ Beim Ältestenbau angekommen waren sie immer noch ganz aufgeregt und Rosenjunges fragte sofort: „Erzählst du uns eine Geschichte Streifenstreif? Bitte. Wir entzecken dich dafür auch!“ Man hörte deutlich wie ein lautes Schnurren in den Kehlen von Streifenstreif, Flammenkralle und Schneefeder, den drei von Ältesten des Clans. Streifenstreif antwortete: "Aber, aber meine Kleinen. Ich erzähle euch doch immer Geschichten! Fragt doch lieber mal Schneefeder, er ist schon viel älter als wir alle anderen und war sogar bei der großen Schlacht zwischen FeuerClan, TränenClan und WaldClan und BergClan, SeeClan und MoorClan. Er wurde der zweite Anführer von Goldstern, nachdem Winterstern endgültig von uns gegangen war und die drei bösen Anführer Kiefernstern, Ahornstern und Rindenstern.“ Schneefeder antwortete mit belustigter Stimme: „ Ja, das stimmt aber ich bin dann zurückgetreten. Komm, erzähl uns von Goldstern! Erzähl uns von der großen Schlacht!“ meinte Rauchjunges und eifrig machten die vier Jungen an die Arbeit, teilten den Moosball und jeder übernahm einen Ältesten. „ Goldstern war mit dem TränenClan im selben Moment wie Schneetigerstern mit dem FeuerClan zum WaldClan-Lager zurückgekehrt. Ich war damals gerade Krieger geworden und hatte gleich meine erste Schülerin bekommen. Stimmt’s Streifenpfote, miaute er neckend. „Streifenpfote?“, Flammenjunges bekam sein Maul nicht mehr zu, „du warst seine erste Schülerin?“ „ja, natürlich“, antwortete die ehemalige Schülerin von Schneefeder.„Pssssst“, machte Flammenkralle, „es geht weiter.“ „ Wie gesagt, ich wurde eben erst zum Krieger ernannt und Streifenstreif meine Schülerin. Goldstern und Schneetigerstern liebte sich schon immer und hatten sich viele Monde klang nicht mehr gesehen. Schattenstern war ebenfalls überglücklich, nicht nur weil Goldstern mal seine Schülerin war und er alles getan hätte um sie glücklich zu machen. Insgeheim vermutet man bis heute, dass er verbotener Weise ihr Vater war und denn auch noch ihr Mentor wurde, sondern, dass die Mutter auch noch die damalige Heilerin Goldblatt statt Juwelfeder und Nachtblut. Die drei Anführer beschlossen am nächsten Tag die Tyrannen zu einem Kampf heraus zu fordern. Die sechs Clans trafen sich an der Grenze zum WaldClan und BergClan. Genau die Stelle, wo Goldstern, damals noch Goldherz, einen sehr kleinen Schüler vor einem Adler rettete und danach verbannt wurde. Ich kämpfte Seite an Seite mit Goldstern, Schneetigerstern und Schattenstern und ihren Stellvertretern Silberfeder, Saphirfluss und Rosenfell. Der 2. Anführer des BergClans, Wirbelschweif, hatte zusammen mit Moderstern Rosenfell zu einem Starken Gebirgsbach geschleppt und Wirbelschweif führte die Technik Unterwasser umklammern. Die geht so: Das Gewicht des Kriegers wird genutzt, um den Gegner unter Wasser zu halten, dann, mit einem festen Griff wird der Krieger zurück über das Wasser gezwungen und direkt danach wieder unter Wasser gedrückt. Aber ich warne euch, diese Technik wird meistens eingesetzt um ein Opfer zu töten oder gewaltsam zu etwas zu zwingen. Nun ja, Wirbelschweif führte diese Technik aus und Moderstern biss und kratzte den armen Rosenfell biss er starb. Ob er ertrank oder seinen Verletzungen erlag, weiß ich nicht. Ich und Goldstern bemerkten seinen Tod und stürzten uns auf die beiden. Wirbelschweif schlug mit seinen Krallen wild um sich aber er traf nicht. Ich dagegen, konnte seinen Bauch aufkratzen und biss ihm in die Kehle. Damit beförderte ich ihn endgültig zum FinsterClan. Auch Goldstern hatte Moderstern sein letztes Leben genommen und sie sprach: Schneefeder! Du hast mir geholfen diese Tyrannen zu besiegen. Ein neuer Stellvertreter muss ernannt werden. Aber vorher wollen wir dem SternenClan für das Leben von Rosenfell danken. Heute Nacht wird er bei seinen Kriegerfreunden im Silbervlies sitzen. Nun werde ich den Zweiten Anführer des TränenClans ernennen, ich möchte aber noch sagen, dass heute wieder Tränen vergossen werden dürfen weil noch jemand sein Leben wegen diesen Tyrannen die sich Anführer schimpfen sein Leben lies. Ich sage diese Worte vor dem SternenClan und vor Rosenfells Leichnam, damit die Seelen unser Kriegerahnen und damit seine Seele es hören können und kann und meine Wahl billigen können. Schneefeder du wirst der neue Zweite Anführer des TränenClans sein. Wir gruben beide noch einmal die Schnauze tief in Strohfells kalten Pelz bevor der Fluss den leblosen Körper davon schwemmte. Das Sonnentief war gekommen und gegangen und Mondhoch kam. Niemand hatte bemerkt, dass es Vollmond war und viele Katzen fürchteten um SternenClans Zorn aber dann, in dem Moment wo der Mond am Höchsten stand stiegen die SternenClan- und FinsterClan-Katzen herab und begannen mit Ohren betäubendem Kampfgeheul die Schlacht weiter zu führen, da alle von ihren Gegnern aus lauter Ehrfurcht gestoppt hatten. Die Schlacht ging noch bis Sonnenaufgang, dann waren alle Gegner geschlagen oder zu unserer Seite übergelaufen. Der größte Verlust war Schattenstern doch wir alle hatten ihn bei seinen Freunden im SternenClan kämpfen sehen und er war wieder glücklich und jung und hatte Seite an Seite mit Goldblatt gekämpft, was unseren Verdacht, dass er sie liebt nur bestätigte. Wir begannen für uns zu jagen, die Leichen zu beseitigen und zu schlafen. Es war sehr anstrengend doch für mich war das alles noch nicht vorbei. Ich war nun zweiter Anführer und musste mich zusammen mit Goldstern, Schneetigerstern und dessen zweiten Anführer Silberfeder beraten. Der FeuerClan hatte die Idee, diesen Ort zu den neuen Mondfelsen zu erklären, den Ort, wo man sich mit dem SternenClan die Zungen geben kann und das wurde angenommen. Nur wenige Baumlängen weiter fanden wir den Perfekten Versammlungsort und wir beschlossen das Territorium in zwei Ringe aufzuteilen, einen inneren und einen äußeren Ring. Der FeuerClan bestand auf den äußeren Ring und wir nahmen nur zu gerne den inneren an. Man war dort besser vor Gefahren geschützt. Dann begannen wir die Grenzen zu markieren und uns einzuleben. Aber mehr dazu beim nächsten Mal.“ Die Jungen hatten schon lange ihre Arbeit fertig gemacht und niemand hatte bemerkt, dass fast der ganze Clan sich zu ihnen gesellt hatte und auch Adlerschwinge, der Großvater von Silberjunges, Rosenjunges, Flammenjunges und Rauchjunges von seinem Ausflug zurückgekehrt war. Schneefeder erhob sich und meinte schwerfällig: „Ich muss unbedingt zum Schmutzplatz und danach zu Perlenglanz, meine gelenke tun weh.“ Mit diesen Worten durchquerte er das Lager und verschwand im Tunnel, der zum Schmutzplatz führte. Tränenstern rief mit einer Stimme, die Autorität aussprühte: „TränenClan, geht wieder an eure Arbeit!“ Während sich die Menge auflöste brachten Silberjunges, Wolkenjunges, Perlenjunges und Goldjunges die Moosbälle mit Mäusegalle in den Heilerbau und rannten in die Kinderstube wo sie nach ihrer Mutter Bernsteinfluss riefen: „Mama, Mama, Mausebart hat uns so eine tolle Geschichte erzählt“, schwärmte Perlenjunges, „ es ging um die große Schlacht und wie er zweiter Anführer wurde, ach, er war ja so mutig!“ Die Königin meinte: „So? Das ist ja schön. Eben ist Tränenstern zu mir gekommen und hat etwas Tolles gesagt. Ihr werdet heute zu Schülern ernannt!“

KAPITEL 2:
KAPITEL 2
Mondjunges lag in der hintersten Ecke der Kinderstube, auf einem so kleinen Mooskissen, dass kaum sein Körper darauf Platz hatte. Er hatte die Schwanzspitze über seine Schnauze gelegt und schien zu schlafen. Die Schreie von ein paar anderen Jungen waren zu hören und die Ohren des Jungen Katers zuckten. Er gähnte und Streckte sich leise schlich er hinaus und wollte sich eben eine winzige Maus vom Frischbeutehaufen nehmen als eine Stimme von dem Ältestenbau zu ihm hallte. Er hatte das nicht erwartet und lies deshalb seine Mahlzeit für diesen Tag fallen, als er das Maunzen Des älteren Kriegers hörte: „Mondjunges, sei‘ so gut und bring uns auch noch etwas zu essen, und iss doch mit uns.“ Der Kater saß bei Nachtpelz, Vogellied, Fuchsklaue, Rauchlicht, Erdnase und Birkenstreif, also den anderen älteren Kriegern und Ältesten. Mondjunges zögerte, für ihn, den kleinsten aus dem Wurf, reichte eine winzige Maus für einen ganzen Tag, aber für die viel größeren Katzen? Deshalb nahm er die Maus, ein Kaninchen das fast doppelt so groß war wie er selbst, und ein Eichhörnchen, zusammen mit zwei Spatzen, das sollte für die Katzen reichen. Er schleppte die Frischbeute zu den Älteren und lies sie fallen. Eben wollte das Junge sich wieder davon schleichen als Rauchlicht meinte: „ Bleib doch junger Mondjunges, ich würde dir auch gerne eine Geschichte erzählen.“ „Eine Geschichte? Rauchnase, ich weiß nicht. Es sieht so aus als ob er lieber mit seinen Geschwistern spielen will.“, meinte dann Fuchsklaue, die Großmutter von Mondjunges. „ Eine Geschichte?“, Mondjunges Sinne waren geweckt. Er spielte nicht so gerne mit seinen Geschwistern, sie kämpften meistens und Mondjunges musste immer auf der Verliererseite spielen, „Nein! Bitte, bitte eine Geschichte! Weißt du eine über Schneetigerstreifen.“ „Siehst du, er kann sprechen.“, miaute Erdnase aus Spaß und all die anderen schnurrten. „ Also eine Geschichte über Schneetigerstreifen. Lass mich mal sehen: Vor langer Zeit, es muss schon Monde lang her sein, es gibt nur noch eine Katze die bei der großen Schlacht dabei war, das ist Schneefeder aus dem TränenClan. Er wurde im WaldClan geboren, es gab, musst du wissen, früher vier Clans im Wald: den BergClan, ihr altes Territorium sind die Mondfelsen, den SeeClan, ihr Territorium war dieses, mit den vielen Flüssen und Seen, der MoorClan lebte im Hoch- und Moorland und der WaldClan im dichten Wald. Die Clans wurden nach den Territorien benannt in denen sie lebten. Wie schon gesagt, Schneetigerjunges wurde im WaldClan geboren und hatte eine sehr glückliche Kindheit. Zusammen mit Goldjunges, die angeblich die Tochter von Schattenstern und Goldblatt gewesen sein soll hat er gerne gespielt und mit ihr hat er auch zum ersten Mal das Lager verlassen, herausgeschlichen hat er sich. Dann, als die beiden Schüler wurden, blieben sie gut befreundet und lernten jede Technik gemeinsam und wurden zusammen mit ihren Geschwistern Krieger. Goldherz und Schneetigerstreifen, das Traumpaar, sie wurden Gefährten aber, kurz bevor sie Junge haben wollten geschah das ‚Verbrechen‘ von Goldherz. Du weißt was ich meine?“ Mondjunges stockte der Atem, das war seine erste Geschichte, auch wenn es ihm ein wenig peinlich war, antwortete er leise: „ Nein, ich, ich habe noch nie eine Geschichte von euch gehört und somit kenne ich diese Geschichten alle nicht.“ „ Naja Schätzchen, das ist nicht schlimm. Das können wir ja nachholen. Goldstern wollte ein Junges retten, das eigentlich nur ein sehr kleiner Schüler war, vor einem Adler. Dabei wurde sie gefangen genommen und in das BergClan-Lager gebracht, wo sie bis zur nächsten großen Versammlung gefangen gehalten und dann verbannt wurde. Sie führte einige Katzen aus dem Wald, in einen anderen, wo sie dann den TränenClan gründete. Wieder wurde das Gesetz der Krieger verändert und irgendwann stand alles auf dem Kopf. Deshalb führte Schneetigerstreifen ebenfalls Katzen aus dem Wald, gründete den FeuerClan in dessen Herzen auf immer das Feuer der Wut gegen die Tyrannen brennen würde und wurde dessen Anführer. Gleichzeitig mit Goldstern kam er zurück und schloss sich mit Schattenstern zusammen und dann kam die große Schlacht. Aber die Geschichte erzähle ich dir nächstes Mal.“ miaute Rauchlicht und leckte abschließend Mondjunges übers Ohr.

KAPITEL 3:
KAPITEL 3
Es war eine allgemeine Freude in der Kinderstube bei dieser Nachricht ausgebrochen und nun, bei Sonnentief, schallte wohlbekannte Worte über die Lichtung: „ Alle Katzen, die alt genug sind ihre eigene Beute zu jagen, mögen sich bitte unter dem Hochstamm versammeln!“ Katzen kamen aus den verschiedenen Bauen, vom Schmutzplatz und den letzten Patrouillen. „Wie es wohl ist dort oben zu stehen und zu sehen, wie all diese Katzen kommen, nur weil man sie gerufen hat?“, dachte Silberjunges. „Rauchjunges“, rief die Anführerin, „ du bist nun sechs Monden alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis er sich seinen Kriegernamen verdient hat, heißt dieser Schüler Rauchpfote. Ich bitte den SternenClan über diesen Schüler zu wachen bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Flockenlied du bist nun bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von Wasserlauf hervorragend Ausgebildet und du hast bewiesen dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Rauchpfote sein und ich bin davon überzeugt dass du dein Wissen an ihn weiter geben wirst.
Flammenjunges du bist nun sechs Monden alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis er sich seinen Kriegernamen verdient hat, heißt dieser Schüler Flammenpfote. Ich bitte den SternenClan über diesen Schüler zu wachen bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Windspiel du bist nun bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von Flammenzunge hervorragend Ausgebildet und du hast bewiesen dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Flammenpfote sein und ich bin davon überzeugt dass du dein Wissen an ihn weiter geben wirst.
Silberjunges du bist nun sechs Monden alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis sie sich ihren Kriegernamen verdient hat, heißt diese Schülerin Silberpfote. Ich bitte den SternenClan über diese Schülerin zu wachen bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Rotblüte du bist nun bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von Zartrose hervorragend Ausgebildet und du hast bewiesen dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Silberpfote sein und ich bin davon überzeugt dass du dein Wissen an sie weiter geben wirst.
Rosenjunges du bist nun sechs Monden alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis sie sich ihren Kriegernamen verdient hat, heißt diese Schülerin Rosenpfote. Ich bitte den SternenClan über diese Schülerin zu wachen bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Rosenpfote, ich selbst werde deine Mentorin sein, bitte hiermit jedoch dich, Wolkenfetzen, meine treue zweite Anführerin, das Training mit mir zu teilen“, Damit beendete Tränenstern ihre Ansprache, sprang vom Hochstamm um mit ihrer Stellvertreterin ihr neue Schülerin zu begrüßen. Die anderen Mentoren taten es ihr gleich und der restliche Clan rief laut: „Silberpfote, Rosenpfote, Flammenpfote, Rauchpfote! Silberpfote, Rosenpfote, Flammenpfote, Rauchpfote!“, und hieß die neuen Schüler somit willkommen. Mit einem Schwanzschnippen von Tränenstern war die Versammlung beendet und die Katzen gingen ihrer Arbeit nach. Tränenstern meinte: „Rosenpfote, ich werde dir morgen das Territorium zeigen, vielleicht dürfen deine Geschwister ja mit und wenn sich danach noch Zeit findet, kannst du ja Wolkenfetzen fragen ob sie mit dir und ein paar anderen Schülern ein wenig Kampftraining macht.“ Die anderen Mentoren, die immer noch herumstanden, nickten zustimmend und Windspiel miaute: ich würde mich dem Kampftraining anschließen, die anderen könnten vielleicht jagen gehen.“ Wieder fand der Vorschlag Zustimmung, die Besprechung wurde aber von Kleinpfote, Wasserpfote und Pferdepfote unterbrochen, welche über die Lagerlichtung gerannt kamen, stolperten und als Fellkugel ausgerechnet in Tränenstern und Wolkenfetzen purzelten. Die beiden Kätzinnen sahen überrascht auf und alle begannen zu kichern während die drei Schüler vor Scham am Liebsten im Boden versunken wären und eine Entschuldigung murmelten. Pferdepfote, die vorlauteste von allen meinte dann: „Wir wollten den neuen Schülern nur schnell den Schülerbau zeigen. Und äähhh dann sind wir alle gestolpert.“ „Ist schon gut. Es ist ja nichts passiert. Man benötigt schon mehr als drei mickrige Schüler um mich nieder zu ringen.“ , meinte die Anführerin Spaßes Halber. „Und was ist mit sieben mickrigen Schülern?“, fragte Wasserpfote keck. „Du meinst wohl fünf! Die da“, Wolkenfetzen zeigte mit dem Schweif auf die vier neuen Schüler, „zählen nur halb.“ „Ich zeig‘ dir gleich was ein halber Schüler ausrichten kann.“, schrie Silberpfote belustigt und stürzte sich zusammen mit ihren Geschwistern auf die zweite Anführerin, die bald miaute: „Ist ja gut, ist ja gut. Los, geht mit den anderen Schülern.“ Die sieben Schüler flitzten zu dem ihnen zugeteilten Bau, während die anderen Katzen weiter redeten. „Schaut, dort hinten ist Moos für euch“, miaute Kleinpfote, „nehmt einfach davon was und sucht euch einen freien Platz zum Schlafen.“ Die Neuen taten wie geheißen und richteten sich ein Nest, wo sie sofort einschliefen. Es war ein anstrengender Tag und am nächsten hatten sie viel vor. Des Territorium erkunden, jagen, kämpfen, das Leben eines Schülers.

KAPITEL 4:
KAPITEL 4

Mondhoch war da. Es war einige Zeit seit dem Brand vergangen und Windsterns Leiche lag mitten im provisorischen Lager. Ein hohler Baumstamm war in den Mittelpunkt gerollt worden und diente nun als Anführerbau. Goldfluss lag darin und der Clan darum herum. Alle warteten ungeduldig darauf, dass sie endlich verkündete wer der neue zweite Anführer werden sollte. Viele Krieger und Älteste waren schon bei ihr gewesen, hatten sich beraten und eine dieser Beratungen hatte mit
einer hitzigen Diskussion geendet, worauf hin die Ältesten den Bau mit hoch erhobenem Kopf verlassen hatten und Goldfluss etwas von störrischen Katzen gemurmelt hatte. Nun trat die neue Anführerin hinaus und sprang auf den Baumstamm. Sie musste keine Versammlung einberufen sondern hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit. „ Katzen des FeuerClans. Ihr alle wart dabei als Windstern sein letztes Leben gab. Deshalb muss ein neuer Stellvertreter ernannt werden. Aber vorher wollen wir dem SternenClan für das Leben von Windstern danken. Heute Nacht wird er bei seinen Kriegerfreunden im Silbervlies sitzen. Wir allen können ihn heute, hier und jetzt sehen. Seine Familie trauert aber für Trauer ist im Moment keine Zeit. Nun werde ich den Zweiten Anführer des FeuerClans ernennen. Ich sage diese Worte vor dem SternenClan und vor Windsterns Leichnam, damit die Seelen unser Kriegerahnen und damit seine Seele es hören können und meine Wahl billigen kann. Rabenherz du wirst der neue Zweite Anführer des FeuerClans sein.“ Entsetztes schnauben kam auf und eine Katze rief wütend: „ Warum dieses Krähenfraß fressende Mäusehirn? Er kann noch nicht einmal das Gesetz der Krieger auswendig, hatte noch keinen Schüler und man hat ihn so nötig wie einen toten Fuchs!“ Nun war nur noch Luftschnappen über diese Frechheit zu hören. Goldfluss meinte: „Bringt mir die Katze die das eben gesagt hat! Rabenherz ist nun rechtmäßiger zweiter Anführer des FeuerClans und wenn man mich ausreden lassen würde, hätte ich auch das Problem mit dem Schüler gelöst!“ „Ich bin alt aber ich habe selbst Beine um zu kommen. Man braucht mich nicht zu ‚bringen‘“, meinte eine wackelige Stimme und Rauchlicht trat vor, „Tu mit mir was du willst Goldfluss, ich bin alt, möchte aber nicht erleben, wie dieser schlangenherzige Kater einmal hier Patrouillen einteilt und Befehle gibt.“ „Rauchlicht, meine Schwester, das Reicht!“, mischte sich nun Schneetanz ein, „komm mit in meinen Bau, ich gebe dir etwas zur Beruhigung.“ Der alte Heiler führte die Kätzin in den provisorischen Heilerbau und war kurz darauf nicht mehr zu sehen. „Da nun das geklärt ist, kann ich ja fortfahren“, meinte Goldfluss, „ Wir haben in diesem Clan vier Junge die schon längst Schüler sein sollten. Da mein Stellvertreter einen Schüler benötigt fangen wir mit dessen zuerst an. Mondjunges“, das Herz des Jungen rutschte bis zu seiner Schwanzspitze. „Der Schüler des zweiten Anführers zuerst. Ich werde Rabenherz‘ Schüler. SternenClan hilf!“, dachte Mondjunges. Goldfluss begann nochmals: „du bist nun sechs Monden alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis er sich seinen Kriegernamen verdient hat, heißt dieser Schüler Mondpfote. Ich bitte den SternenClan über diesen Schüler zu wachen bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Rabenherz du bist nun bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von Uhufeder hervorragend Ausgebildet und du hast bewiesen dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Mondpfote sein und ich bin davon überzeugt dass du dein Wissen an ihn weiter geben wirst.
Schmetterlingsjunges du bist nun sechs Monden alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis sie sich ihren Kriegernamen verdient hat, heißt diese Schülerin Schmetterlingspfote. Ich bitte den SternenClan über diese Schülerin zu wachen bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Leichtherz du bist nun bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von Sturmkralle hervorragend Ausgebildet und du hast bewiesen dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Schmetterlingspfote sein und ich bin davon überzeugt dass du dein Wissen an ihn weiter geben wirst.
Birnenjunges du bist nun sechs Monden alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis sie sich ihren Kriegernamen verdient hat, heißt diese Schülerin Birnenpfote. Ich bitte den SternenClan über diese Schülerin zu wachen bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Vogelflug du bist nun bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von Finsterfluch hervorragend Ausgebildet und du hast bewiesen dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Birnenpfote sein und ich bin davon überzeugt dass du dein Wissen an ihn weiter geben wirst.
Wüstenjunges du bist nun sechs Monden alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis er sich seinen Kriegernamen verdient hat, heißt dieser Schüler Wüstenpfote. Ich bitte den SternenClan über diesen Schüler zu wachen bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet. Nachtpelz du bist nun bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von Regenpelz hervorragend Ausgebildet und du hast bewiesen dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Wüstenpfote sein und ich bin davon überzeugt dass du dein Wissen an ihn weiter geben wirst. Ich hoffe damit ist auch die Frage von Rabenherz‘ Schüler geklärt und falls irgendwer immer noch nicht verstanden hat was geschehen ist: Rabenherz ist zweiter Anführer und kann seinem Schüler, wie fast jedem anderen in diesem Clan, alles befehlen Ich werde noch heute Nacht zu den Mondfelsen reisen, will mich zuvor aber mit Schneetanz und Rabenherz besprechen. Die Versammlung ist beendet ihr könnt schlafen gehen. Finsterfluch, Regenpelz, ihr seid die Nachtwache. Mondpfote, Birnenpfote und Vogelflug werden euch im Morgengrauen ablösen.“ Die Mentoren und Schüler begrüßten sich Nase an Nase aber Rabenherz zischte leise: „Ich mache dich dumme Fellkugel zu Mäusefutter. Bevor du kämpfen oder jagen lernst lernen Igel fliegen.“ Mondjunges wollte sich zurück ziehen, wie alle anderen als Rabenherz streng fauchte: „Halt, Mondpfote, warte vor dem Anführerbau.“ Es war gerade laut genug gesprochen, dass der Schüler es hörte, aber zu leise, dass es eine andere Katze hören konnte. So setzte der Kater sich vor den Bau und versuchte nicht hinzuhören, konnte es aber nicht lassen. „Was macht Rauchlicht gerade?“, fragte Goldfluss. „Ich habe ihr Mohnsamen, Kamille und Baldrian gegeben. Sie schläft.“, antwortete der Heiler. „kannst du sie vergiften?“, fragten Goldfluss und ihr Stellvertreter gleichzeitig. „Ich könnte sie aufwecken und ihr Todesbeeren geben.“ Antwortete Schneetanz meinte jedoch zugleich, „ich will das nicht tun.“ „Tu das!“, meinte Goldfluss aber ihre Stimme war wackelig, „Ich habe ihren Geschichten immer gerne gelauscht aber, sie kann sich nicht auflehnen. Rabenherz, bitte geh. Ich werde noch ein wenig mit Schneetanz alleine reden müssen.“ Mondpfote hörte wie sich der schwarze Kater erhob und bald darauf war er im Dunkeln verschwunden. Mondpfote wollte nun ebenfalls gehen, als er auf einmal eine sanfte, aber dennoch kräftige, Stimme hörte: „Mondpfote, warte und tritt ein.“ Die Stimmen im Bau waren verstummt und ehrfürchtiges Schweigen füllte die Nacht. Der Schüler traute sich nicht sich um zu drehen, er wusste wen er dort vorfinden würde. Trotzdem tat er wie geheißen und blickte zu dem starken weißen Kater mit Tigerstreifen auf. Blaue Augen trafen auf ebenfalls blaue, die jedoch viel heller waren. „Schneetigerstern“, hauchte der junge Kater ungläubig und bewegte sich nur langsam auf den Eingang von Goldfluss‘ Bau zu. Er erwartete schon das Bild, das er sah: Goldfluss und Schneetanz saßen mit gesenkten Köpfen vor Windstern, einer goldbraunen Kätzin, vermutlich Goldstern, einem riesigen schwarzen Kater und nun auch Schneetigerstern. Sie hatten Sterne im Pelz und es gab kein Zweifel, dass sie vom SternenClan kamen. „Ahh, da ist ja auch schon die dritte Katze.“, meinte Windstern, „Das war das erste mal, das ich Rabenherz etwas richtig machen sehen habe. Er hat dich gezwungen zu lauschen, hmm?“ „Ja“, murmelte Mondpfote kleinlaut und bevor er zu einer Entschuldigung ansetzen konnte meinte die goldene Kätzin: 2 ich dene ihr wisst alle wer wir sind, oder?“ „Ich kann nur vermuten“, murmelte Mondpfote noch leiser, „Du bist wahrscheinlich Goldstern, Schneetigerstern, das bist du. Und…ähh… Schattenstern? Wer Windstern ist weiß ich, er ist ja schließlich mein Vater.“ „Sehr Gut“, meinte Schattenstern, „Ja, du hast recht. Wir sind Schattenster, Goldstern, Schneetigerstern und Windstern. Der Grund weshalb wir hier sind ist weniger erfreulich. Wir haben einige Dinge herausgefunden die nicht sehr gut sind. Geht morgen alle drei zu den Mondfelsen. Da erzählen wir euch alles.“ Kaum hatte Schattenstern ausgesprochen verblassten die vier edlen Anführer auch schon und waren nach ungefähr zehn Herzschlägen verschwunden. „Ihr habt sie gehört. Im Morgengrauen brechen wir auf.“, meinte Goldfluss, „lass deine Schwester am Leben Schneetanz. Ich habe das Gefühl, das sie recht hat.“

KAPITEL 5:
KAPITEL 5
„Silberpfote, wach auf!“, hörte die junge Schülerin. Sie schlug sofort die Augen auf und blinzelte. Es war noch fast Nacht, die Sonne hatte ihre Strahlen noch versteckt. Niemand sonst war wach aber Silberpfote sah auf der Lichtung Tränenstern mit Rotblüte reden. Die junge Kriegerin und Mentorin nickte ein wenig unwillig. Wieder wurde Silberpfote angestupst und als sie aufsah, entdeckte sie Perlenglanz‘ verschiedenfarbige Augen. „Wir müssen zu den Mondfelsen, mit dir. Tränenstern und ich hatten einen Traum.“ Es verging kein Herzschlag und Silberpfote hatte sich aufgerichtet und blickte mit vor Freude glänzenden Augen zu der Heilerin. Sie schlüpften aus dem Schülerbau, die Anführerin nickte und alle zogen los. „Wir werden dir die Stellen an denen wir vorbeikommen erklären.“, meinte Tränenstern, „Dann hast du wenigstens ein Teil des Territoriums gesehen. Wir dürfen leider nichts essen bis wir mit SternenClan gesprochen haben und da dieser auch dich sehen will gilt das auch für dich. Ich weiß, das ist hart. Wir sprechen beide aus Erfahrung. Ich wurde mit dreizehn Monden Anführerin.“ „Es macht mir nichts aus, nichts zu essen. Ich habe eine Frage. Warum ist das Territorium kreisförmig aufgeteilt?“ „Als unsere Clans entstanden, waren aus jedem Clan ein paar Katzen dabei. Die beiden Clans fanden Territorien wo sie leben konnten aber niemand wollte diesen Wald aufgeben. Als wir dann die Schlacht gewannen brauchten Gebiete, wo jeder von uns jagen konnte. Die Mondfelsen waren aber früher das Territorium des BergClans. Da der Anführer dort der Schlimmste war, beschlossen wir das Territorium von SternenClan ‚reinigen‘ zu lassen.“, meinte Perlenglanz, „Wir werden gegen Abend an unserem Ziel sein. Wir müssen nur dem Fluss folgen. Unterwegs werden wir an fünf Seen vorbeikommen. Das andere Territorium hat genauso viele.“

Es war nun schon kurz nach Sonnenhoch. Mondpfote war zusammen mit Goldfluss und Schneetanz aufgebrochen, noch bevor die Sonne aufging. Nie würde der junge Schüler die Reaktion von Rabenherz vergessen als Goldfluss ihm mitteilte, dass er mit Rauchlicht und den anderen Ältesten die Aufsicht über das Lager hatte und, dass Mondpfote bist morgen nicht bei ihm sein würde, sondern zu den Mondfelsen reisen. Nun waren die drei schon lange unterwegs und plötzlich, ohne jegliche Vorwarnung als sie eine Hügelkuppe erklommen hatten, tauchten vor ihnen die Mondfelsen auf. Mondpfote war sich den Ausmaßen bisher nicht bewusst gewesen aber nun wurde ihm klar, weshalb der BergClan den anderen überlegen gewesen war. Er hatte so viel Territorium gehabt wie er wollte und hatte nur eine einzige Grenze kontrollieren müssen. Die beiden Älteren hatten ihm vor dem Aufbruch in die Mitte genommen und nun merkte der winzige Kater, wie sich deren Muskeln anspannten und hob den Kopf. Er kniff die Augen zusammen um besser sehen zu können und erkannte drei Gestalten, nahe den Mondfelsen. „Sind das TränenClan-Katzen?“, fragte Mondpfote interessiert. Schneetanz antwortete: „Ja, das sind TränenClan-Katzen. Was die wohl hier wollen?“ Nach Mondpfotes Geschmack liefen alle viel zu langsam. Er hätte sich am liebsten in die Senke gestürzt und auf die anderen zu gerannt aber er passte sich dem Tempo an und lief unruhig neben den anderen her. Der Weg war doch länger als gedacht und der Himmel war schon Blutrot als sie gleichzeitig mit den anderen bei den Mondfelsen ankamen. Eine attraktive graue Kätzin meinte: „Guten Abend Goldfluss, Schneetanz. Was führt euch hier her. Wo ist Windstern?“ „Ich bin hier um meine neune Leben in Empfang zu nehmen. Windstern starb als gestern ein Blitz in seinen Bau einschlug und unser Lager zerstörte. Sein Pelz hatte Feuer gefangen und er starb an schweren Verbrennungen. Was hat euch hierher gerufen?“, meinte Goldfluss höflich aber distanziert. „Das tut mir leid, für euch und den ganzen Clan, was ist mit seinen Jungen? Schneetanz, hast du nun einen Schüler?“, meinte dann die anderen Kätzin. Ihre Augen waren faszinierend. Das eine grün, das andere blau. „Das hier, ist sein Sohn. Die ganze Familie trauert aber sie wird es verkraften. Nein, Mondpfote ist der Schüler von Rabenherz, dem zweiten Anführer. Nicht meiner. Und lass mich raten, sie ist auch nicht deine, Perlenglanz.“, meinte der alte Heiler. „Du hast recht. Das ist Silberpfote, die Schülerin von Rotblüte. Silberpfote, willst du nicht ein Stück mit Mondpfote gehen?“, fragt Perlenglanz. „Geht nur.“, meinten die beiden Anführerinnen wie aus einem Mund und die Beiden rannten los über das Moorland. „Hallo,“ keuchte Silberpfote, 2Ich bin seit gestern Schülerin und du?“ Mondpfote blieb abrupt stehen und meinte Seelenruhig: „Ja, ich auch.“ Als die beiden sich in die Augen sahen, erkannten sie ein Bild: Adlerschwinge und Fuchsklaue mit ihrem Gefährten, darüber Goldstern und Schneetigerstern und ganz unten, unter dem Bild ihrer Eltern sich selbst, groß, stark und mächtig. „W….Wa…was hat das zu bedeuten?“, fragte Silberpfote ehrfurchtvoll worauf Mondpfote antwortete: „Ich habe keine Ahnung.“ „naja, ist ja auch egal. Seit ich denken kann wollte ich Schülerin werden.“, plapperte die Kätzin einfach weiter. Mondpfotes hatte schon Angst, sie würde ihn überhören: „ Ich habe mich ein Leben lang vor dem Tag gefürchtet.“ „Aber warum denn?“, fragte sie besorgt. Mondpfote hatte grade antworten wollen als er einen Ruf hörte. Mondpfote, Silberpfote, kommt.“ Sofort sprinteten die Schüler wieder zu den Erwachsenen. Perlenglanz meinte: „Da ihr heute zum ersten Mal hier seid, werde ich euch alles erklären.“ Sie betraten das Gebirge und mussten nicht weit klettern, bis sie einen Felsenkessel erreichten. Es waren sechs Höhlen und ein riesiger Stein zu sehen. „Diese Höhlen dienten als Bauen und der Sten wurde Hochfelsen genannt, da der Anführer von dort aus die Ansprachen hielt. Dieser kleine Gang, dort, führt zu unserem Heiligtum. Früher war das der Kriegerbau und ein Krieger namens Mondschatten entdeckt den Gang. Als der Tyrann an die Macht kam, wurde der Kessel dahinter als Gefangenenschlucht genutzt. Da bot sich dreifach an. Erstens, waren die Gefangenen schon gleich bewacht, da man an den Kriegern vorbei musste um hinaus zu gelangen und zweitens“, sie alle zwängten sich durch den engen Hohlraum, „zweitens war der Gang so eng, dass kaum einer schnell fliehen konnte und drittens waren die Wände dieser Schlucht so glatt, dass man nicht mehr hinaus konnte und das Sonnen- und Mondlicht spiegelte sich darin. Dadurch wurden sie verwirrt und machten meistens das, was man ihnen sagte. Seht nicht solange an die Wände. Folgt mir zu der Felsspitze in der Mitte.“ Die Schüler und auch Goldfluss hörten aufmerksam zu und taten wie geheißen, „ legt eure Schnauze an den Stein und schlaft.“ Bevor Mondpfote das tat, sah er sich um. Die Spitze reflektierte das Licht und tauchte die ganze Schlucht in ein silbriges schimmern. Nun schloss auch er die Augen und brauchte nicht lange warten, bis er schlief.

„Willkommen ihr sechs“, hallte eine Bekannte Stimme wieder. Mondpfote schlug die Augen auf und sah wie die anderen fünf schon in einem Halbkreiß da saßen, deshalb beeilte er sich, sich ebenfalls dazu zu setzen. Überall waren SternenClan-Katzen zu sehen. „Fangen wir mit dem Wichtigsten zuerst an. Mit diesem Leben gebe ich dir Mut. Nutze es um deinen Clan in der Schlacht anzuführen.“, sprach Schattenstern.
„Mit diesem Leben gebe ich dir Schnelligkeit. Nutze es um jedem im Wald zur Hilfe eilen zu können.“, meinte Schneetigerstern.
„Mit diesem Leben gebe ich dir Sicherheit. Nutze es für diene Mitkatzen und gebe es weiter.“, sagte Windstern mit einem Schnurren in der Stimme, „ich bin überzeugt, du wirst meinen Platz gut ausfüllen.“
„Mit diesem Leben gebe ich dir Liebe. Nutze es um deinen Clan zu behüten wie eine Königin.“, meinte Jasminhauch, Goldfluss‘ Mutter.
„Mit diesem Leben gebe ich dir Ehre. Nutze es um zu zeigen, wie viel davon dein Clan verdient hat.“, schnurrte ein Kater, den Mondpfote nicht kannte.
„Mit diesem Leben gebe ich dir die Fähigkeit zu lernen. Nutze es um von uns, SternenClan, zu lernen wie ein Schüler von seinem Mentor.“, sagte Lavendelduft liebevoll, sie war erst vor kurzem zum SternenClan geganen.
„Mit diesem Leben gebe ich dir die Fähigkeit der Wahrheit. Nutze es um Recht von Unrecht zu unterscheiden.“, sagte dann Krallentatze, Goldfluss‘ Vater.
„Mit diesem Leben gebe ich dir Kampftechniken. Nutze es um deinen Clan im Kampf zu schützen.“, meinte eine Mondpfote unbekannte Kätzin.
„Mit diesem Leben gebe ich dir Lügen. Nutze es um dir und deinem Clan mit Notlügen sicheres Geleit zu geben. Nun grüße ich dich mit deinem neuen Namen, Goldstern. Dein altes Leben ist nicht mehr. Du hast jetzt die neun Leben eines Anführers empfangen und der SternenClan gewährt dir und dem FeuerClan auf ewig sein Geleit. Behüte deinen Clan, sorge für Jung und Alt, ehre deine Ahnen und das Gesetzt der Kriege und lebe jedes Leben voller Stolz und Würde.“, Rief Goldstern in die Nacht, „ich freue mich, eine Anführerin kennen zu lernen, die denselben Namen wie ich trägt.“ Die Anführerzeremonie war damit beendet und die neue Goldstern sank auf dem Boden zusammen während alle Anwesenden ihren neuen Namen riefen. Schattenstern hob seinen Schweif und meinte: „Es gibt aber auch einen weniger erfreulichen Grund, weshalb wir euch herriefen. Der FinsterClan steht kurz davor Träume an euch Heiler und Anführer schicken zu können. Wir haben aus gutem Grund diese beiden Schüler hier außerwählt, die von lernen müssen wie sie Träume deuten können, müssen aber auch Kriegerfertigkeiten haben. Wenn eure Ausbildung abgeschlossen ist, müsst ihr wieder hier her kommen. Rabenherz und Rotblüte dürfen nichts davon erfahren. Vor allem nicht Rabenherz, er steht mit FinsterClan in naher Verbindung. Goldstern, sag, du hast einen Traum gehabt, dass einer der älteren Krieger besser als zweiter Anführer ist und ernenne einen von diesen zum Stellvertreter des Clans. Rabenherz könnte auch nie die neuen Leben in Empfang nehmen, da wir ihm keinen Einlass gewähren. Du, Mondpfote, musst besonders stark sein. Der Krieger wird seine ganze Wut an dir auslassen.“ Die letzten Worte verloren sich im nichts und alle verblassten.


KAPITEL 6:
KAPITEL 6

Mondpfote erwachte. Die Sonne ging gerade auf und neben ihm lagen Goldstern, Schneetanz, Silberpfote, Perlenglanz und Tränenstern. Alle öffneten nun die Augen und erhoben sich. Mondpfotes Magen knurrte, er wollte raus und etwas jagen. Nein, etwas fressen. Während seine Geschwister sicher schon Mäuse erlegen konnten, konnte er noch nicht einmal von den Mondfelsen nach Hause finden. Die Gruppe hatte eben das ehemalige Lager verlassen und sprang nun von Stein zu Stein um die Berge zu verlassen. Es war eine anstrengende Nacht gewesen und jeder, sogar die Anführer, sanken auf dem Moorland zusammen, um zu verschnaufen. Dann gingen alle außer Schneetanz, der zu alt war, und den Schülern, die das noch nicht konnten, auf die Jagd. Tränenstern brachte zwei Hasen, Goldstern ein Rebhuhn und ein Kaninchen und Perlenglanz eine Wachtel. Tränenstern gab einen der Hasen Silberpfote und Mondpfote und Goldstern ihr Rebhuhn Schneetanz. Alle aßen genüsslich, bis die jüngere Anführerin meinte: „Mondpfote, Schneetanz, wir müssen aufbrechen.“ Mondpfote hatte gewartet, bis die Kätzin gefressen hatte und deswegen nur zwei Bissen genommen. Bedauernd sah er auf das angeknabberte Tier, folgte den Älteren und brach in Richtung Lager auf.
Die Sonne war schon fast untergegangen als die Drei das Lager erreichten. Sofort wurden sie mit freudigen Rufen empfangen, die Goldstern galten. Alle freuten sich, die Anführerin wieder zu sehen. Sie sprang auf den Baumstamm und rief: „Alle Katzen die alt genug sind ihre eigene Beute zu jagen, mögen sich unter dem Hochstamm versammeln.“ Die anderen Katzen hatten in den zwei Tagen ganze Arbeit geleistet. Der Frischbeutehaufen war gefüllt, es gab eine Kinderstube, einen Ältestenbau, einen Schüler- und Kriegerbau und auch ein paar Heilkräuter und Gifte waren gesammelt worden. Die Katzen saßen in Windeseile vor ihrer Anführerin und Rabenherz schritt Stolz durch die Menge. „ich habe die neun Leben eines Anführers empfangen und mein Name ist nun Goldstern. SternenClan freute sich mich zu sehen, schickte mir jedoch auch Worte der Schelte. Er meinte, Rabenherz wäre noch nicht der Richtige. Ich habe nun lange nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass Uhufeder der neue zweite Anführer des FeuerClans sein wird“, meinte Goldstern, „Aber ich will nicht nur Unmut, sondern auch Freude verbreiten. Da dieser Clan so viele Schüler wie noch nie hat, will ich neue Krieger ernennen. Nachttatze, Rabenauge seid ihr davon überzeugt, dass eure Schüler dazu bereit sind, Krieger zu werden.“Die Mentoren sahen sich verwundert an, antworteten aber: „Ja sie sind bereit.“
Die neue Anführerin sprach nun die alt ehrwürdigen Worte: „Ich Goldstern, Anführer des FeuerClans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schüler herabzublicken. Sie haben hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Krieger. Schwarzpfote, Dunkelpfote, versprecht ihr, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit eurem Leben?“ „Ich verspreche es.“, kam es viel zu schnell aus den Mündern der Schüler. „Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClans deinen Kriegernamen. Schwarzpfote, von diesem Augenblick an wirst du Schwarzwind heißen. Der SternenClan ehrt deinen Eifer und deine Treue und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im FeuerClan willkommen. Auch dir gebe ich mit der Kraft des SternenClans deinen Kriegernamen. Dunkelpfote, von diesem Augenblick an wirst du Dunkelherz heißen. Der SternenClan ehrt deinen Mut und deine Intelligenz und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im FeuerClan willkommen.“ Meinte Goldstern und legte den Kriegern die Schnauze auf die Stirn, während diese ihr die Schulter leckten. Der Clan brach in Jubelschreie aus und rief laut die Namen der neuen Krieger. „Uhufeder wird euch sagen, wann die Nachtwache zu Ende ist“, meinte die Anführerin über den Lärm hinweg. Mondpfote war während der Versammlung fast eingeschlafen. Er hatte so ober so schon alles gewusst, weil Goldstern und Schneefeder auf dem Heimweg darüber gesprochen hatten. Der Schüler sah sich um und sah seine Geschwister in eine kleine Höhle trotten. Froh gesellte er sich zu ihnen und wurde sogleich von einem Schwall von Fragen empfangen: „Wie war es an den Mondfelsen?“-„Hast du wirklich SternenClan-Katzen getroffen?“ Stimmt das, was man über den BergClan sagt, dass sie eine Gefangenenschlucht hatten?“ Mondpfote war in seinem ganzen Leben noch nicht im Mittelpunkt gestanden, er fühlte sich wie die glücklichste Katze zwischen Sternen- und FinsterClans Jagdgründen. Er wollte soeben antworten als Rabenherz‘ strenge Stimme ertönte: „Natürlich hat er keine SternenClan-Katzen getroffen und diese Gerüchte sind nicht wahr, stimmt’s?“ Mit einem Klaps auf das Ohr seines völlig verängstigten Schülers fügte er hinzu: „Warum sollten diese erhabenen Katzen sich auch mit einem kleinen Schüler abgeben wollen“, er lies seinen Blick über den viel jüngeren Kater schweifen, „Du siehst gesund aus, komm, wir gehen trainieren.“ „Aber…“, Mondpfote wollte etwas erwiedern, sein mentor wollte davon jedoch nichts hören: „Nichts aber, komm wir gehen.“ Er stolzierte aus dem Lager, dem Mond entgegen und Mondpfote konnte nichts tun außer ihm zu folgen, in Gedanken bei Silberpfote und Schattensterns Worten: „ Du, Mondpfote, musst besonders stark sein. Der Krieger wird seine ganze Wut an dir auslassen.“





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DANKE AN *trommelwirbel*:
Ashruby: Cover
Allle die das hier lesen: fürs lesen^^
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Re: STERNENSEHER//bis zum 6. KAPTEL

Beitrag von Antinuss am So 31 März 2013 - 5:01

Ich finde die geschichte cool... satzbau gut und kaum rechtschreib fehler (:
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Re: STERNENSEHER//bis zum 6. KAPTEL

Beitrag von Wolfsohr am Di 30 Jul 2013 - 0:42

danke
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Re: STERNENSEHER//bis zum 6. KAPTEL

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